Schaukampfschwerter Mittelalter

Die Schaukampfschwerter für Sie, zur Auswahl stehen: Einhandschwerter, Wikingerschwerter, Zweihandschwerter, Anderthalbhänder, Römerschwerter- Galdius, Rapiere und Degen. Meine Empfehlung die Klinge, es sollte immer Federstahl sein und mit 3mm Schneide. Bei zu hartem Stahl schmerzt Ihr Handgelenk sehr schnell. Bevor Sie mit Ihrem Schaukampschwert trainieren, sollten Sie ausgiebig mit dem Holzschwert üben. Trotz der stumpfen Schneide kann man sich beim Umgang schwer verletzten. Hier wäre auch eine Rüstung angebracht, um Verletzungen zu vermeiden. Des weiteren haben wir für Sie diese Schwerttypen: Einhandschwerter, darunter fallen Bogenschütze Falchion, Keltenschwerter Renaissance, Katzbalger, Landsknecht, Hochgotisches, Romanisches dann folgen die Anderthalbhänder: leichtes Anderthalbhänder, Richtschwert, Bastardschwert sowie Römische, sprich das Gladius und Rapier, Degen dann die Zweihandschwerter. Beim Kämpfen, sprich Schaukampf beachten Sie bitte, dass auch ein stumpfes Schaukampfschwert tödlich sein kann. Darum bitte die richtige Ausrüstung tragen! Wichtig ist es auch darauf zu achten, dass die beiden Kämpfer mit ihren Schaukampfschwertern, die gleiche Härtewerte der Klinge haben! Dadurch gleicht sich die Schlagenergie gleichmäßig aus. Sollte ein Schaukampfschwert zu hart sein, hat der Gegner tiefere Scharten in seinem Schwert, dass ist ein Regelverstoß, mit dem man sich keine Freude macht. Die Klinge des Schaukampfschwertes geht durch die Parierstange, dann durch den Griff weiter durch den Knauf und dann sollte die Schwertangel am Ende des Schwertknaufes vernietet sein. Achten sie beim Kampf darauf, dass sie möglichst so weit auseinander stehen, dass die Klingen nicht den Partner treffen können.
Nach dem Schaukampf sollten Sie die Scharten auswetzen, damit keine scharfen Kanten entstehen. Danach noch etwas polieren und am besten das Schaukampfschwert und alle Metallbeschläge einfetten.
Mit ihrem Schaukampfschwert sollten Sie vernünftig und respektvoll umgehen. Wildes herumschlagen auf zu harte Materialien und falsches Parieren entspricht einem nicht sachgemäßen Umgang mit diesen Schwertern und kann letztendlich dann zu einem Bruch der Klinge führen.
Viel Spaß mit Ihrem Schaukampfschwert.

Grundlagen des Schaukampfes entstehen durch das Kampfgeschehen im Mittelalter, abgesehen von Belagerungen, waren diese vor allem durch offene Feldschlachten mit aufeinanderprallenden Reitern oder Fußsoldaten gekennzeichnet. Das Gefecht löste sich dabei in der Regel in ein blutiges Handgemenge mit einer Vielzahl von Einzelkämpfen zu Fuß oder zu Pferde auf. Dementsprechend kam den Nahkampfwaffen besondere Bedeutung zu und natürlich dem Umgang damit. Die in ihrer Detailvielfältigkeit nahezu unübersehbare Menge von Waffenarten kann grob in die Kategorien Griff-, Stangen- und Schlagwaffen unterteilt werden. Klassische Griffwaffe des Mittelalters war das Schwert.
Zu den Varianten dieser entweder für Hieb, Stich oder auch beides ausgelegten Waffe gehörten 30 bis 80 cm lange Kurzschwerter, bis 110 cm lange, einhändig geführte Ritterschwerter sowie die überlangen Zweihänder, die im Fußkampf von Spezialisten gegen Reiter und geschlossene Formationen verwendet wurden.

Hier das Beispiel eine Schaukampfschwert Klinge mit der Schlagkante von 3 mm:

Schlagkante von 3 mm
Schlagkante von 3 mm seitlich

Erklärung der Zusatzoption Gehärtet ob Ja oder Nein:
Die Schaukampschwertklingen sind aus  54SiCr6 Federstahl und sie haben eine hohe Ermüdungsbeständigkeit, können also sehr viel Schlagenergie aufnehmen. Der mit Chrom und Silizium legierte Stahl hat eine hohe Festigkeit bzw. Zähigkeit und Abriebfestigkeit. Im Stahlwerk wird eine Kokille mit Metallen vorgeschriebenen Zusammensetzung gefüllt und diese werden dann in Ingot geschmolzen. Die zukünftige Schaukampfschwertklinge wird dann auf die erforderliche Stärke ausgewalzt. Beim Warmwalzen wird das Material verdichtet (das kristalline Gefüge wird homogenisiert).

An die Schmiede wird das Ausgangsmateriel als gewalztes Blech geliefert. Es wird weiter in Streifen (mit Laser- oder Wasserstrahl) geschnitten, gefräst und geschliffen. Früher war dies so nicht möglich. Bevor man extrem harten Werkzeugstahl entwickelte, konnte der Stahl nicht gefräst werden und man konnte ihn nur in der Esse erhitzen und erst dann formen = schmieden.

Wenn sie sich als Schwertkäämpfer wünschen, dass Ihr Schwert auf eine maximal traditionelle Art und Weise hergestellt wird und eine geschmiedete Klinge aus geschmiedetem Stahl, insbesondere wenn auf ihn die Schmiedespuren ersichtlich bleiben, müssen sie die Option gehärtet wählen.
Bei den Standardschaukampfklingen ohne Härtung, lässt die moderne technisch präzise Bearbeitung kein Raum für kleine Unvollkommenheiten und Abweichungen. Bei den modern bearbeiteten Schwertern mangelt es an Individualität und authentischem Aussehen.
Beim erneuten Erhitzen in der Esse wird der Kohlenstoffgehalt im Stahl positiv beeinflusst, wodurch sich die mechanischen Eigenschaften des Stahls aufbessern. Beim nachschmieden wird das Material noch dichter.

Umgang mit dem Schaukampfschwert

Sehr geehrter Schaukämpfer- Schwertkämpfer,
beachten Sie beim Parieren, wenn nicht mit dem Schild möglich, immer mit der Breitseite des Schwertes.
Vermeiden Sie möglichst Hiebe bzw. schläge Schneide auf Schneide, um Ihr Schwert zu schonen.
Bitte beachten Sie, dass Sie, wenn Ihre Schwertklinge Scharten aufweist, diese unverzüglich auszuwetzen bzw. ausschleifen, damit vermeiden Sie, dass an diesen Stellen evtl. Material abspringt, welches andere Personen verletzen könnte.
Bei dem Schaukampfachwert bzw beim Schaukampf sollten die Sicherheitskriterien beachtet werden:
abgerundete Klingenspitze (evtl. bei bedarf selbst noch weiter abrunden)
Schlagkante von: 2,5 bis 3 mm
Klingenmaterialstärke mindestens: 5 mm
kräftige Parierstange,
sicherer Handgriff,
sichere Befestigung der Klinge im Griff sprich beim Knauf verschraubt oder Vernietet.
Eine hundertprozentige Klingenbruchgarantie kann kein ernstzunehmender Hersteller bzw. Schmied geben. Jede Klinge kann unter gewissen Umständen brechen. Diese Klausel erfolgt u. a. auch deswegen, da es leider auch Verwender dieser Schwerter gibt, die unvernünftig und unsachlich damit umgehen. Wir leisten selbstverständlich Ersatz bei einem nachgewiesenen Materialfehler, wie zum Beispiel einem Härteriss, oder bei einem Einschluss im Stahl. Jeder Fechteinsatz geht aber auf eigenes Risiko und Gefahr.
Evtl. entstehende Scharten sind kein Garantiefall, sondern normaler Gebrauchs Verschleiß. Auch das Lockern der Parierstange ist oftmals nicht zu vermeiden, wenn sie Schläge von dem gegnerischen Schwert erhält. Hier hilft nur ein Nachnieten oder das Anziehen der Schraubbefestigung. Alte Schwerter in einem Museum, die keine Scharten haben, waren sicherlich niemals im Einsatz. Im Gegensatz dazu wurde mit Schwertern, die Scharten haben, gekämpft. Bei einem Schwertkampf, der den mittelalterlichen Gepflogenheiten entsprechen soll, müssen Sie beachten, dass bei den Kämpfern im Mittelalter ein gegnerischer Schwerthieb möglichst immer mit dem Schild abgefangen wurde, und nicht mit dem Schwert pariert, da die Schonung des eigenen Schwertes eine Überlebensnotwendigkeit war. Lassen Sie sich von den Szenen in den Filmen nicht täuschen. Dort geht es ausschließlich um einen "schönen" Kampf mit möglichst viel Lärm und Spektakel, nicht um eine historische Darstellung eines Kriegskampfes Mann gegen Mann. In manchen Filmszenen wird aber aus dramaturgischen Gründen bewusst ein Klingenbruch gezeigt, obwohl ja das Schwert des Helden eigentlich immer unzerstörbar ist.
Bitte lassen Sie sich von Schaukämpfen der professionellen Schaukampffechter nicht täuschen! Viele Kampfszenen, die diese mit ihren Schwertern zeigen, sind nur möglich, da sie sehr speziell hergestellte Schwerter (zum Teil mit Klingen aus Aluminium) haben, deren Klingenmaterialstärke bis zu 15 mm ist und die Schneide zirka 8 mm dick ist. Optisch schön sehen diese Schwerter nicht aus, aber das Publikum sieht dies auf die große Entfernung nicht.
Wesentlich problemloser dagegen ist das Fechten mit dem Rapieren der Fechtszene ab dem 17. Jahrhundert. Das Fechten mit dem Rapier ist teilweise vergleichbar mit der Fechtkunst des neuzeitlichen Floretts. Hier wird weniger stark zugeschlagen, außerdem sind diese Klingen wesentlich elastischer.
Klingenbruch hat es schon immer gegeben, angefangen bei den Bronzeschwertern bis zu den Schwertern des Mittelalters. Selbst im berühmten Rolandslied wird erwähnt, dass das Schwert des Grafen Roland brach. Auch andere Helden zerbrachen ihr Schwert, so dass es z.B. nicht in die Hände des Feindes gelangen konnte. Denken Sie bitte evtl. auch an eine spezielle Sport-Haftpflichtversicherung!

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