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antike japanische Katana- Samuraischwerter

Diese antiken, japanischen Katana- Samuraischwerter wurden von mir, Silvio Overlach „Schwertfachhändler seit 15 Jahren“ direkt aus Japan gekauft. Es ist also keine Kriegsbeute, die ehrlos auf irgendwelchen Dachböden in den USA vor sich hin gammelten und die letzten 72 Jahre von Besitzer zu Besitzer geschoben wurde. Diese antiken Katana waren in japanischer Obhut und wurden mit Ehrfurcht und Respekt behandelt und gepflegt!
Beachten Sie jedes antike, japanische Katana- Samuraischwert ist ein Unikat. Wenn dies verkauft ist, haben Sie Ihre einmalige Chance verpasst, dieses einzigartige Meisterwerk japanischer Schwertschmiedekunst voller Stolz Ihr Eigen zu nennen dürfen.

Viele Käufer eines antiken japanischen Katana fragen mich immer wieder: “Warum zu den Samuraischwerter Montur noch einmal ein Shirasaya dazu ist?“
Oder nur mit Shirasaya zu dem Katana, diese dient zum Schutz vor Feuchtigkeit dieser sehr wertvollen Klingen. Diese werden nicht in ihrer eigentlichen Scheide und Griffmontur, (sprich ausgehuniform) sondern in einer Shirasaya aufbewahrt werden. (Einer sehr schlichten und einfachen Holzmontur) die regelmäßige Pflege des Schwertes ist eine Selbstverständlichkeit. Das lässt sich in Shirasaya deutlich einfacher bewerkstelligen. In der Regel nimmt man ein feines Steinpulver damit werden zuerst Ölreste und Verschmutzungen von der Klinge entfernt. Danach wird auf die Klinge Reispapier, neues Nelken- oder auchKamelienöl aufgetragen. Ein verschmutztes oder gar rostiges Samuraischwert war und ist eine große Schande für jeden Samurai. Für die Schwertscheide selbst gab es auch noch eine zusätzliche Hülle: “Shirasaya“. Es besteht aus dem Fell eines Tieres wie z.b. Hirsch oder Bären. Diese wurde vor allem für sehr wertvolle Saya benutzt, die dadurch vor Beschädigungen geschützt ist. Wenn man mit der Saya irgendwo gegenkommt kann es vorkommen das der Lack beschädigt ist.
Die Shirasaya ist als eine Art Bilderrahmen zu sehen für diese wundervollen Japanischen Schmiedekunstwerke.

Die hier angeboten Katana zum Kauf die direkt aus Japan kommen, sind wahrlich Meisterschwerter von mir persönlich ausgesucht. Hierbei ist mir die Ausbildung beim Schmiedemeister Tokifusa Iizuka eine sehr große Hilfe gewesen. Meister Tokifusa Iizuka der unter dem renomierten Schwertkämpfer Munenori Nagashima studierte, gehört zu den am meisten verehrten lebenden japanischen Schmieden.
Seit 1990 schmiedet Tokifusa Iizuka und seine zwei erwachsene Söhne, Masayuki und Yoshihide an, hier sehen sie mich mit seinem Sohn Yoshihide fotografiert von Meister Tokifusa Iizuka.
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In der kleinen Werkstatt die neben seinem ländlichen typischen japanischen Haus ist “Leider ohne Tische und Stühle “.

Wichtig bei der Auswahl des richtigen Katana ist vor allem die Hamon. Diese ist die Trennlinie zwischen der speziell gehärteten Schneide und dem Klingenkörper. Sie bestimmt die Schönheit einer Klinge entscheidend - und ist das Markenzeichen und das Gütesiegel des Schmiedemeisters.
Wenn sie das Schwert begutachten, pflegen oder jemanden präsentieren wollen achten sie darauf, dass kein Schweiß auf die Klinge des kostbaren Katana gelangt. Dabei Handschuhe tragen und auf keinen Fall die Klinge anatmen. Achten sie auch darauf es langsam herauszuziehen und bei diesem Vorgang die Schneide immer zum Himmel zu zeigen. Auch beim zurückführen in die Saya (Schwertscheide).
Tonmantel. Wenn dieser getrocknet ist, wird die Katana Klinge in der völlig abgedunkelten Schmiede erhitzt. Ist die richtige Temperatur erreicht, was der Schmied an der Farbe des Stahls erkennt, schreckt er die Klinge im Wasserbad ab, dabei kühlt der dünne Tonmantel im Schneidenbereich sehr schnell ab und härtet die Schneide dabei optimal. Im restlichen Bereich ist der Ton dicker, daher kühlt der Stahl dort langsamer und bleibt weicher und flexibler.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges ordnete das US-Militär an, dass alle Waffen in Japan vernichtet werden mussten - auch die kostbaren und uralten Katana. Glücklicherweise ließ sich der Oberbefehlshabende General Mac Arthur noch umstimmen. Die japanischen Katana- Samuraischwerter blieben verschont, mussten aber registriert werden. Seither erhält jedes neu geschmiedete Schwert einen Registrierungsschein in Japan.
Dass japanische Katana ist in erster Linie ein Kunstwerk. Es ist aber auch eine perfekte Waffe.
in Japan angefertigten Katana- Samuraischwerter werden in Schaffensperioden eingeteilt:

- Chokuto, die Periode der "Antiken Schwerter"
der Nara-Zeit, meist mit gerader Klinge nach dem chinesischem Vorbild.
- Koto, die Periode der "Alten Schwerter", sie wird von den ersten einschneidigen, gekrümmten Schwerter eingeleitet und reicht von der Heian-Zeit bis zum Ende der Ashikaga-Zeit.
- Shinto, die Periode der "Neuen Schwerter", sie beginnt mit der Tokugawa-Zeit.
- Shinshinto, die Periode der "Gegenwärtigen Schwerter", sie fängt mit dem Ende der Tokugawa-Zeit an.
- Gendaito - Shinsakuto, die "modernen Schwerter", von 1876 bis in unsere heutige Zeit.

Viele bedeutende japanische Schwertschmiedemeister stammen aus der Koto und Shinto-Periode.
In der Muromachi-Epoche circa 1337-1573 etablierten sich die Traditionen der japanischen Schwertschmiede zu den Gokaden, den fünf bekannten Schulen, die nach ihren Heimatprovinzen benannt waren. Die meisten japanischen Katana- Samuraischwerter dieser Epoche können einer dieser Schulen zugeordnet werden:
- Soshu
- Bizen
- Yamashiro
- Yamato
- Mino

Fachberatung: 0157 58164492 - Mo-So 12 bis 19 Uhr - Silvio Overlach

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Schwerter Beratung S.Overlach