Das Royal Armouries Ritterschwert, 15. Jh., nach Museumsvorlage – echt und scharf können Sie hier günstig kaufen.
Dieses Einhandschwert aus der Sammlung der Royal Armouries stammt aus dem späten 15. Jahrhundert und hat möglicherweise englische Provenienz.
Diese Art von Schwert war im späten 15. und frühen 16. Jahrhundert eine Seitenwaffe mittleren bis hohen Status und diente als Zweitwaffe des Ritters und des Waffenknechts. Sie wurde sowohl zu Fuß als auch beritten im Kampf eingesetzt.
Das Schwert weist deutliche Ähnlichkeiten mit dem Schwert aus Westminster Abbey auf, das lange mit Heinrich V. in Verbindung gebracht wurde (heute jedoch vermutlich den Bestattungsriten Heinrichs VII. zugeordnet wird). Es zeigt auch zahlreiche Ähnlichkeiten mit anderen Schwertern aus englischen Kirchen sowie mit Darstellungen von Schwertern auf englischen Grabfiguren und Messingplatten. Aufgrund seines Erhaltungszustands wird vermutet, dass dieses Schwert tatsächlich aus einem englischen Kirchendenkmal vergangener Jahrhunderte stammt und dort vermutlich Ende des 15. Jahrhunderts deponiert wurde.
Unsere präzise und detailgetreue Replik wird nach traditionellen Verfahren gefertigt, die dem Original sehr ähnlich sind. Sie verfügt über eine robuste Klinge des Typs Oakeshott XVIII mit einer Länge von gut 76 cm, lange, geschwungene Parierstangen mit charakteristischen Enden, einen kurzen Griff und einen markanten, massiven Knauf. Das Original weist am Klingenansatz eine ungewöhnliche florale Gravur auf, die wir nicht nachbilden konnten, da sie am Original leider zu stark beschädigt ist, um sie sicher zu reproduzieren.
Beim Kauf eines lizenzierten Sammlerstücks ist zu beachten, dass der Lizenzgeber aus rechtlichen und haftungsrechtlichen Gründen das Nachschärfen unter Umständen nicht gestattet. Dies hat keinerlei Auswirkungen auf den Wert oder die Funktion Ihres Sammlerstücks und liegt leider nicht in unserer Hand. Sollten Sie sich nach dem Kauf dennoch für das Nachschärfen entscheiden, übernehmen Lizenzgeber und Lizenznehmer keine Haftung für Schäden oder Verletzungen, die durch die Verwendung oder Handhabung entstehen.
Was sich zu Dem Schwert IX.1426 belegen lässt: Das Schwert Royal Armouries IX.1426 wird in einer aktuellen wissenschaftlichen Veröffentlichung ausdrücklich als „Arming sword, about 1500“ bezeichnet – also als Bewaffnungsschwert/Einhand- bzw. Ritterschwert um 1500, nicht lediglich allgemein als „spätes 15. Jahrhundert“. Es wird dort direkt mit anderen europäischen Schwertern derselben Zeit verglichen. Besonders interessant ist die Verbindung zu dem berühmten Westminster-Schwert. Das Kapitel trägt den Titel „Our bruisèd arms hung up for monuments“. The Sword of Henry V? und untersucht genau dieses Schwert und seine Zusammenhänge mit anderen Stücken. In den Abbildungen wird IX.1426 unmittelbar als Vergleichsstück herangezogen.
Besonders spannend: die Parierstangen Die wissenschaftliche Untersuchung des Westminster-Schwertes beschreibt bandartige Parierstangen mit eng eingerollten Enden. Genau diese charakteristische Gestaltung wird anschließend bei den Vergleichsstücken untersucht; für IX.1426 gibt es eine eigene Vergleichsabildung (Abb. 8.12). Offizielles Lizenzprodukt der Royal Armouries. Der Name Royal Armouries ist eine eingetragene Marke der Royal Armouries. Alle Rechte vorbehalten. Die Royal Armouries sind das nationale Waffen- und Rüstungsmuseum Großbritanniens.
Daten zum Zweihänder Schwert vom Brand 15. Jh.:
- Klingenmaterial: 1075er Kohlenstoffstahl
- Gesamtlänge (ohne Scheide): 93,3 cm
- Klingenlänge: 77 cm
- Klingenbreite am Parier: 4,5 cm
- Klingen-Härte: 45–50 HRC
- Griff: 9 cm, mit Knauf 15 cm
- Gewicht (ohne Scheide): 1,3 kg
- Schneide: scharf
- Typ: echtes Kampfschwert
Expertise vom Fachhändler
Dieses Schwert ist sehr gut verarbeitet. Es liegt sehr, sehr gut in der Hand. Durch den massiven Knauf ist es sehr gut ausbalanciert. Die Schneide ist sehr spitz, schlank und scharf.
Hier kann man wirklich sagen: Das ist ein richtig echtes Ritter-Einhandschwert, mit dem man in den Krieg ziehen könnte.
Von der Klingenform her ist es natürlich hauptsächlich zum Zustechen geeignet und weniger zum Zuschlagen.
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