Dao des Kublai Khan – Chinesischer Säbel aus Damaststahl
Dieses eindrucksvolle Dao-Schwert vereint die kriegerische Kraft der Mongolen mit der erhabenen Ästhetik des kaiserlichen Chinas. Es ist eine meisterhafte Hommage an den legendären Großkhan Kublai Khan – ein Blickfang für jede Sammlung und ein Stück lebendige Geschichte.
Produktmerkmale & Details
- Gefalteter Damaststahl: Die starre, spitz zulaufende Klinge besticht durch ihre faszinierende, feine Damast-Maserung und eine eingearbeitete Kehlung (Blutrinne). Die Klinge wird werkseitig scharf geliefert.
- Detailreiche Drachenverzierungen: Ein plastisch ausgearbeitetes Drachenmotiv am Klingenansatz geht harmonisch in das runde Stichblatt (Tsuba) über. Auch der geschwungene Knauf zeigt prachtvolle Reliefformen im antiken Messing-Look.
- Rutschfester Griff: Der 17 cm lange Griff ist mit einer traditionellen, dunklen Kordelwicklung versehen, die für eine hervorragende Haptik und eine authentische Optik sorgt.
- Edle Scheide (Saya) im Rochenhaut-Design: Die Scheide setzt mit ihrer punktierten Oberflächenstruktur, den reich verzierten Messingbeschlägen und einer praktischen Trageschlaufe optische Maßstäbe.
Technische Daten
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Klingenmaterial | Damaszener Stahl |
| Gesamtlänge (ohne Scheide) | 92 cm |
| Klingenlänge | 69 cm |
| Klingentyp | Starr |
| Schneide | Scharf |
| Grifflänge | 17 cm (inkl. Knauf) |
| Gewicht (ohne Scheide) | 1,26 kg |
Historischer Hintergrund: Wer war Kublai Khan?
Kublai Khan war weit mehr als nur ein weiterer mongolischer Eroberer – er war der Mann, der die Brücke zwischen Steppentradition und chinesischer Kaiserherrschaft schlug. Als Sohn von Tolui Khan und der weitsichtigen Prinzessin Sorkhatani Beki wuchs er zwar mit chinesischen Erziehern auf, verbrachte seine Jugend jedoch noch mitten im rauen Leben der Steppe.
Wer war Kublai Khan?
Kublai Khan nahm in der Geschichte eine Ausnahmestellung ein: Ihm gelang es, die kriegerische Steppentradition der Mongolen mit der komplexen Staatskunst des kaiserlichen Chinas zu vereinen. Als Sohn von Tolui Khan und Sorkhatani Beki genoss er bereits in seiner Jugend eine chinesische Ausbildung, wuchs jedoch zunächst im traditionellen Umfeld der mongolischen Steppe auf.
Weil sich seine chinesischen Ländereien aus der Ferne kaum effizient verwalten ließen, verlegte er seinen Lebensmittelpunkt in den 1240er-Jahren dauerhaft nach China. Als sein Bruder Möngke Khan den Thron bestieg, ernannte er Kublai zum Statthalter von Nordchina. In dieser Rolle eroberte er 1253/54 das Königreich Dali. Um die Verwaltung vor Ort nachhaltig zu verbessern, umgab sich Kublai gezielt mit fähigen chinesischen Beratern und Generälen.
Diese Annäherung stieß beim konservativen adligen Stammesadel in der Hauptstadt Karakorum auf starken Widerstand. Man warf ihm eine zu chinafreundliche Politik vor, was 1257 sogar zu seiner vorübergehenden Absetzung durch seinen Bruder führte. Dennoch verfolgte Kublai seine Ziele konsequent weiter. In zähen, jahrelangen Feldzügen von 1267 bis 1279 unterwarf er das Reich der Südlichen Song-Dynastie. Nach entscheidenden Etappen wie der mehrjährigen Belagerung der Festung Xiangyang und der Einnahme der Hauptstadt Hangzhou endete der Widerstand 1279 endgültig. Kublai vereinte das Land unter seiner Herrschaft und begründete als kaiserlicher Herrscher die Yuan-Dynastie.
Videokapitel
00:00 – Einführung & Vorstellung des Dao Säbels
00:31 – Klinge aus Damaststahl & Drachen-Details
01:36 – Griff, Knauf, Tsuba & Wicklung im Detail
02:16 – Scheide (Saya) im Rochenhaut-Design & Beschläge
02:46 – Technische Daten & Gesamteindruck
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