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Tanto und dessen Geschichte

Das Tanto Der Samurai diese trugen im feudalen Japan ihr Tanto griffbereit, versteckt im Obi sowie sichtbar das Katana „Langschwert“ und Wakizashi „Kurzschwert“ als Schwertpaar.

Das Tanto ist ein Dolch und in einer ähnlich aufwendigen Art, mit höchster Schmiedekunst gefertigt. Es ist rasiermesserscharf und sehr handlich. Er konnte sowohl als Gebrauchsmesser benutzt werden, diente aber in der Regel natürlich hauptsächlich als Reserve. Es diente dem Samurai als letzte Möglichkeit der Verteidigung, wenn aus irgendwelchen Gründen sein Schwert nicht griffbereit war.

Die Tanto waren äußerst detailreich gestaltet, vor allem deren Griffe. Dadurch konnte sein Besitzer seinen sozialen Staus zeigen. Die Waffen der Samurai stachen gegenüber der spartanischen Kleidung heraus. Das Tanto hatte in der Regel keinen Klingenaufbau, sprich: eine reine Maru Klinge, da dies bei der Klingenlänge nicht nötig wahr. Die Klinge war aber immer gefaltet.
In Heian - Zeit circa ab 794 nach Christus, sind die ersten Tanto- Klingenformen entstanden, es gab auch eine spezielle Kampftechnik mit dem Namen Tantojutsu.
Das Tanto wurde aber auch gern von vielen Frauen verwendet, diese Form nannte sich Kaiken. Diese war zur Selbstverteidigung, es gab aber auch die Onna-bugeisha oder Kriegerinnen, diese waren Teil der Samurai - Klasse, Sie lernten die Tantojutsu Künste, um in einer Schlacht zu kämpfen, wie z.B.: bei der Schlacht von Aizu, im Norden von Japan, im Herbst 1868 diese Schlacht war Teil des Boshin Krieges .

Beim Seppuku dem ehrenhaften und ritualisierten Selbstmord, benutzter der Samurai sein Tanto, um sich seinen Bauch aufzuschlitzen.
Die Tanto- Klingenform ist heutzutage wieder äußerst beliebt unter Dolch- und Messerherstellern.
Einige Tanto hatten besonders dicke Klingen- Querschnitte für den rüstungsbrechenden Einsatz, denn einer guten Samurairüstung war nur schwer beizukommen.
Ein berühmtes Beispiel ist das Tanto von Hyuga Masamune, dies wurde aber leider aus dem Mitsui Memorial Museum in Tokyo gestohlen. Es gehört zu den Nationalschätzen Japans.
In der späten Edo Zeit, wurden nur noch wenige Tanto geschmiedet, und diejenigen, die geschmiedet wurden, stammen von der Form nach Meister Kamakura, Nambokucho oder Muromachi. Der Schmiedemeister Suishinshi Masahide hatte auch einen großen Beitrag zu der Klingenformen der Tanto in diesem Zeitalter.
Erst wieder in der Meiji Periode stieg die Nachfrage nach Tanto rasant an, Grund dafür, die Ausstattung für die Soldaten der kaiserlichen Armee.

Hier die unterschiedlichen Klingenarten:
Shinogi: dies ist die häufigste Klingenart.
Hira: eine sehr häufige Tantoform ohne Shinogi. Es ist äußerst häufig aufgrund der Einfachheit seines Designs.
Shobu: ist dem Shinogi Zukuri sehr ähnlich, mit der Ausnahme, dass eine Yokote fehlt.
Kanmuri-otoshi: dieses Tanto wurde im Hira oder Shobu- stil geformt. Sie haben eine Bohi auf halber Höhe der Klinge und waren ähnlich dem Unokubi- Stil Tanto.
Unokubi: ein ungewöhnlicher Tanto- Stil verwandt, mit dem Kanmuri- Otoshi.
Kissaki- Moroha: ein seltener Typ.
Osoraku: Osoraku Zukuri diese sind extrem lang.
Hochogata: eine Tantoform, die üblicherweise kurz und breit ist.
Katakiriha: eine asymmetrische Tantoform, geschärft nur auf einer Seite mit einem meißel-förmigen Querschnitt.
Moroha: ein seltener, zweischneidiger Tantotyp , die einen rautenförmigen Querschnitt aufweist. Die Klinge verjüngt sich zu einem Punkt und enthält eine Shinogi.
Kubikiri: eine sehr seltene Tantoart.
Yoroi Toshi oder Yoroi Doshi: diese Tanto haben einen besonders dicken Querschnitt für panzerbrechende Eigenschaften.


Bei einem Tanto, handelt es sich um ein einschneidiges und nur leicht gebogenes japanisches Kampfmesser, mit einer Klingenlänge von circa 1 Shaku = 30,30 Zentimeter.
Zum Rechtlichen ist folgendes zu beachten: der Besitz eines Tanto ist erlaubt, dass unerlaubte Führen (auch nicht zur Selbstverteidigung) ist dagegen verboten.

Im Schwertshop, haben wir für Sie Tanto in vielen verschiedenen Designs. Meistens ist es Teil eines Schwertersets, das aus Katana, Wakizashi und Tanto besteht aber auch einzelne Tanto mit gefalteter Klinge und mit echter Hamon.

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